So öffnet das Stadt- und Industriemuseum während der Corona-Krise

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Auf dem Gubener Rathausplatz herrscht seit Wochen Stille. Auch das Stadt- und Industriemuseum ist geschlossen und kann derzeit leider für Besucher*innen nicht öffnen. Dabei warten seit Wochen zwei wundervolle, künstlerische Sonderausstellungen auf Besucher*innen. Zum einen gibt es die traditionelle Osterausstellung. Dieses Jahr unter dem Titel "Osterglanz im Museum". Damit die zahlreichen filigranen Kunstwerke und Osterdekorationen nicht im Verborgenen bleiben, gibt es die Osterausstellung erstmals digital - auf dieser Webseite unter "Digitale Osterausstellung in 2020". Weiterhin ist auf der facebook-Seite des Stadt- und Industriemuseums ein virtueller Rundgang via Video durch die Osterausstellung eingestellt. 

Im ehemaligen Hutcafé wird eine zweite Ausstellung unter dem Titel "Landschaft - anders" präsentiert. Die deutsch-polnische Sonderausstellung entstand aus der Kooperation zwischen den Neißestichlingen der Gubener Kunstgilde e.V., angeleitet durch Elke Wetzel und Karin Schröder, und der Gubiner Künstlerin Dorota Chwalek. Präsentiert werden unterschiedlichste Darstellungen in den Techniken Textil, Malerei und Keramik. Vielleicht hat der eine oder andere Betrachter bereits einen Blick durch die Fenster des Hutcafés geworfen. Zusätzlich gibt es auf der Webseite einen fotografischen Einblick unter "Virtuell in die Sonderausstellung Landschaft anders". Im Laufe der nächsten Woche wird ein Video-Rundgang bei facebook folgen.

Doch auch während der behördlich angeordneten Schließzeit gibt es im Museum reichlich zu tun. Museumsarbeit heißt nicht nur Besucher begrüßen und betreuen, sonder auch Ausstellungen und Veranstaltungen vorbereiten. Vor allem aber beinhaltet die museale Arbeit sammeln, forschen und dokumentieren. Momentan arbeiten die beiden Museumsmitarbeiterinnen intensiv an den Vorbereitungen für die neue Sonderausstellung "Feuer & Flamme - Küchenalltag in Kriegs- und Friedenszeiten" - ein Projekt im Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg - Kulturland Brandenburg 2020«, welches in Zusammenarbeit mit dem Archiv historische Alltagsfotografie entsteht. 

Hauptsächlich konzentrieren sich die zwei Mitarbeiterinnen nun aber auf die historische Sammlung der Gubener Museen. Neben der Dokumentation und Archivierung geht es hier vor allem um das zeitaufwendige Inventarisieren. Auch mehrere Zeitzeugenberichte, die für museale Projekte genutzt werden sollen, warten noch auf ihre Transkription.

Hoffen wir, dass sich die Türen des Museums recht bald wieder öffnen und sich viele Besucher*innen von den derzeiteigen Ausstellungen und Veranstaltungen einfangen lassen.  

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