Neue Ausstellung ist eröffnet: Art is Riot - Kunst ist Aufstand

 

 IMG 8276Zur Ausstellungseröffnung am vergangenen Freitag waren seine kreativen Freunde nicht nur anwesend, sondern gestalteten mit ihm das Programm der Vernissage. Gesang, Theater und die Laudatio im Format Poetry Slam waren gleichzeitig Ausdruck für das Engagement der jungen Generation, wenn sie sich zu ihren relevanten Themen mit ihren Stilmitteln zu Wort meldet.

„Irgendwas ist Immer!“ Sehen, hören, denken, malen. Oder zeichnen. Oder fotografieren. Oder… Diese Abfolge scheint bei Sebastian Matschke tatsächlich Usus zu sein. Im Oktober 2016 führte sie dazu, einfach Leinwand und Pinsel zu nehmen und sich zu „äußern“. Inspiriert von den Ideen der Berliner Künstlerin Anne Bengard und der Punkrockband Pussy Riot entwickelte er einen differenzierten Blick auf Religion, Politik und Gesellschaft. Das Ergebnis dieser gedanklichen Auseinandersetzungen ist eine Ausstellung im Stadt- und Industriemuseum Guben, die derzeit bis zum 10. März in Augenschein genommen werden kann und sollte. Denn: Sebastian Matschke ist Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums in Guben. Während der Schülerkunsttage 2018 in Cottbus erregte er die Aufmerksamkeit der Jury durch sein „Verbinden von Groteskem und Schönem“ und gewann den Pegasuspreis für Bildende Kunst. 

In der Ausstellung sind neben dem preisgekrönten Bild „Kling, Kling, Katsching – die Kasse klingt“ auch Bilder und Texte von Emilie Luise Eckert und Konstantin Heinze zu sehen. Den größten Raum nehmen aber die Werke, erstellt in verschiedenen Techniken, von Sebastian Matschke ein.  Besonders augenfällig ist das „Internetz-Triptychon“,  das den Umgang mit den neuen Medien und seine Auswirkungen zeigt. Ebenso ist das Pussy Riot-Motiv in Bildern und Fotografien immer wieder gegenwärtig.

Zu sehen ist die Ausstellung „Art Is Riot - Kunst ist Aufstand“ im Stadt- und Industriemuseum Guben vom 5. Februar bis 10. März  2019  zu den regulären Öffnungszeiten.

Zur Finissage am 10. März 2019 haben interessierte Besucher noch einmal die Möglichkeit, mit den talentierten und engagierten Gymnasiasten ins Gespräch zu kommen, mehr über ihren bisherigen Werdegang und vor allem über ihre zukünftigen künstlerischen Vorhaben zu erfahren.

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